Erneuter Triumph für Philipp Meyer

Tommy Eder auf dem Weg zur Radstrecke
Tommy Eder auf dem Weg zur Radstrecke

3. Neuss X-Triathlon in Pfarrkirchen - Stefanie Stadler (LG Mettenheim) löst Vorjahressiegerin Kathrin Bründl ab

Es ging wieder familiär zu beim 3. Neuss X-Triathlon am vergangenen Samstag in Pfarrkirchen. 155 Aktive, darunter 17 Staffel-Teams feierten in den Rottauen ein Triathlonfest, bei dem der Spaß am Sport im Vordergrund stand. Obwohl das Wettkampfformat in Form eines Cross-Triathlons vor allem auf die Breitensportler zugeschnitten ist, zeigten die Athletinnen und Athleten dennoch tolle Leistungen. Den Gesamtsieg bei den Damen sicherte sich Stefanie Stadler (LG Mettenheim/43:03 Min.), die die Vorjahressiegerin Kathrin Bründl (ATSV Braunau/45:13 Min.) diesmal auf Platz zwei verwies. Erneut nicht zu schlagen war hingegen Philipp Meyer bei den Männern. Der Topathlet vom Skiclub Bad Birnbach finishte in der tollen Zeit von 37:39 Min. und ließ dem Zweitplatzierten Alois Putz (40:33 Min.) vom gastgebenden Tri-Team Triftern keine Chance.

Schirmherr und 1. Bürgermeister Wolfgang Beißmann persönlich schickte die jüngsten Teilnehmer der Klasse Schüler B (Jahrgänge 2008 und 2009) mit einem kräftigen Pfiff ins Rennen. Sie hatten die Distanzen 100 m Schwimmen im 50-m-Becken des Freibads, 4,4 km Radfahren mit dem Mountainbike nach Postmünster und wieder zurück sowie 1 km Laufen in den Rottauen zu bewältigen. Die beiden Nachwuchscracks vom LV Deggendorf Lena Ringlhäuser (20:30 Min.) und Korbinian Engl (20:31 Min.) kamen praktisch zeitgleich ins Ziel und sicherten sich jeweils den Sieg in der Klasse Schüler B bei. Die Youngsters der Klassen Schüler A (Jahrgänge 2006 und 2007) und Jugend B (Jahrgänge 2004 und 2005) mussten bereits deutlich längere Strecken zurücklegen. Ihre Distanzen hießen 200 m Schwimmen, 11 km Radfahren und 2,2 km Laufen. Am schnellsten waren hier bei den Schülern A Henriette Rudl (LV Deggendorf/43:10 Min.) und Lukas Ittameier (LV Deggendorf/40:29 Min.). Eva Geier (LV Deggendorf/46:24 Min.) und Maxl Hillig (Tri-Team Triftern/40:26 Min.) triumphierten bei der Jugend B.

Über die volle Distanz von 300 m Schwimmen, 11 km Radfahren und 3,3 km Laufen mussten die Teilnehmer der Klassen Jugend A (Jahrgänge 2002 und 2003) und Junioren (Jahrgänge 2000 und 2001) gehen. Hier siegten Milena Lunt (LV Deggendorf/46:14 Min.), die sich mit dieser Zeit sogar den dritten Gesamtrang in der Damenwertung erkämpfte, und Samuel März (LV Deggendorf/42:59 Min.) bei der Jugend A. Iva Rukavina (LV Deggendorf/49:23 Min.) und Markus Liedl (Tri-Team Triftern/44:12 Min.) gingen als Sieger in der Juniorenklasse hervor. Insgesamt war dies eine Demonstration der Dominanz des Nachwuchses vom LV Deggendorf, der lediglich durch zwei Athleten vom Tri-Team Triftern durchbrochen wurde.

In der Herren-Gesamtwertung schaffte neben den bereits erwähnten Philipp Meyer und Alois Putz Thomas Matejka (ATSV Braunau/41:26 Min.) als Dritter den Sprung auf das „Stockerl“.

Jeweils ihren Titel verteidigen konnten die Stadtmeister aus dem Vorjahr Susanne Apfel (SVG Ruhstorf/50:54 Min.) bei den Damen und Markus Liedl bei den Herren. Die Jugend-Stadtmeisterschaft ging an Maxl Hillig. Voraussetzung für die Wertung war der Wohnsitz in Pfarrkirchen.

Großer Beliebtheit erfreute sich wieder der Staffelwettbewerb, wo der Teamgedanke eindeutig im Vordergrund stand. Die Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen wurden hier jeweils von einem Spezialisten absolviert. Es siegte das „Team 19“ (Birgit Bonauer, Marco Göttl, Konrad Bonauer) vor dem Skiclub Anzenkirchen (Ronald Weidinger, Markus Vogelhuber, Stefan Gruber) und dem Team „Begnadete Körper“ (Günter Renaltner, Josef Praml, Walter Riesinger).

Unabhängig von Platzierungen und Zeiten konnten sich aber alle als Gewinner fühlen, die sich der Herausforderung Triathlon stellten und glücklich die Ziellinie im Theatron überquerten. Der 1. Vorsitzende und Orga-Leiter vom Tri-Team Triftern Günter Liedl bekräftigte erneut den Leitgedanken dieser Veranstaltung: „Wir wollen mit dem X-Triathlon allen Hobbysportlern eine Plattform bieten, jenseits von Erfolgsdruck und übertriebenem Ehrgeiz diesen faszinierenden Sport einfach mal auszuprobieren und Spaß zu haben. Ich denke, dieses Ziel haben wir auch heuer wieder erreicht.“ (gr)

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